Case Study Digitales Fundraising: CFI Kinderhilfe und der Corona-Nothilfefonds
Case Study - Digitales Fundraising während der Corona-Krise

Case Study Digitales Funraising

CFI Kinderhilfe: Corona-Nothilfefonds

Die Ausgangssituation
Die Corona-Pandemie stellt auch die CFI Kinderhilfe vor Herausforderungen. Es stellte sich vor allem die Frage nach der Priorisierung der Maßnahmen: Welche Hilfe benötigen die Kinder und Teams in den Kinderdörfern auf der ganzen Welt, die unter großer Existenzangst leiden, jetzt am dringlichsten?

Das Problem
Zusätzlich zur Erfüllung der eigentlichen Mission, besteht plötzlich zusätzlicher und akuter Bedarf aufgrund der Pandemie. Anders als hierzulande gibt es weltweit an vielen Orten keine Lebensmittelreserven für die breite Bevölkerung. Auch nicht für die Kinderdörfer. Wenn dort etwas aufgebraucht ist, muss darauf verzichtet werden – auch wenn es lebensnotwendig ist. Damit treten immer wieder akute und Notsituationen auf.

Diese Entwicklungen haben Auswirkungen auf das Fundraising: Wie können zusätzliche Einnahmen generiert werden und welche Maßnahmen sollten priorisiert nach vorne geschoben werden? Ist es aktuell der richtige Zeitpunkt, um Interessierte und bestehende Förderer um Spenden zu bitten?

Es ist der CFI ein großes Anliegen, durch eine schnelle und unbürokratische Hilfe den Teams vor Ort Sicherheit zu vermitteln und ein Signal zu setzen, ganz im Sinne des Mottos: Eine Familie für jedes Kind. Wir halten zusammen, bauen weiter an einem Zuhause für eine lebenswerte Zukunft – auch, wenn es für uns selbst einmal schwierig ist.

Die Lösung
Gemeinsam mit der Agentur Zielgenau, wurde der Corona-Nothilfefonds ins Leben gerufen. Ziel ist, dass die CFI Kinderhilfe damit sehr flexibel agieren und die Mittel sofort dort einsetzen kann, wo sie gerade am nötigsten gebraucht werden.

Die Kommunikation sah zwei wesentliche Maßnahmen vor: Zum einen sollten die bestehenden Kontakte der CFI Kinderhilfe persönlich von der Geschäftsleitung per E-Mail angeschrieben und davon überzeugt werden, kurzfristig für den Nothilfefonds zu spenden. Zum anderen sollte eine neue Landingpage zum Corona-Nohilfefonds einen fokussierten Einstieg für die dringend benötigte Hilfe bieten.

Die Situation heute
Die Resonanz aus einem ausgewählten Empfängerkreis war überwältigend. Innerhalb kürzester Zeit wurden dankenswerterweise und ausschließlich über die Nutzung der digitalen Kommunikation Spenden im guten,vierstelligen Bereich generiert. Diese Mittel werden zur Deckung lebensnotwendiger Bedürfnisse in den Kinderdörfern eingesetzt werden.

Diese Maßnahme soll keine Einzelaktion bleiben. Stewardship, bzw. die Spenderbindung wird verstärkt in den Angriff genommen. Zeit und Ressourcen werden für die Bindung priorisiert. Gerade jetzt ist es wichtig, den Kontakt mit Förderern und Interessierten aufrecht zu halten. Daher wird in regelmäßigen Abständen über die Situation vor Ort informiert. Es ist der CFI ein großes Anliegen auch weiterhin transparent über ihre Arbeit zu berichten und ihre Förderer und Freunde stets über die aktuelle Lage vor Ort zu informieren.

 

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