Seit mehr als 1.000 Jahren gibt es in Deutschland Stiftungen. Sie übernehmen und unterstützen eine Vielzahl von wichtigen sozialen und gesellschaftlichen Aufgaben. Auch wenn in den letzten Jahren das Stiftungswesen - inzwischen gibt es etwa 20.000 rechtsfähige Stiftungen - einen deutlichen Schwung erhalten hat, so gibt es in der Professionalität und Sichtweise erhebliche Unterschiede.
Etwa die Hälfte der Stiftungen in Deutschland besitzen ein Stiftungsvermögen von weniger als 500.000 Euro, zwei Drittel ein Vermögen von höchstens 1 Million Euro. Entsprechend begrenzt sind die jährlichen Erträge – und damit die Möglichkeiten der eigenen Arbeit.
Die steigende Vielfalt von spendensammelnden Non-Profit-Organisationen, die z.T. geringe Kapitaldecke und das Kommunizieren der eigenen Ziele und Anliegen erfordern ein professtionelles Marketing und Fundraising sowie ein regelmäßiges "Update" der eigenen Arbeit.
Bei unserer Arbeit betrachten wir die unterschiedlichen Verständisse einer Stiftung, wie sie in der Gesellschaft verbreitet sind und eine systematische Kommunikation erschweren. Hierzu gehören u.a.
- die Stiftung als Innovationsmotor
- die Stiftung als Denkhaltung
- die Stiftung als Steuersparmodell
- die Stiftung als sichtbares Zeichen für ein gesellschaftliches und bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen und Privatleuten
- die Stiftung als Instrument für eine nachhaltige Arbeit
- die Stiftung als Teil des Fundraisings.

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