Notwendigkeit für ein Fundraising in der EntwicklungshilfeDie Finanzierung der Katastrophenhilfe steht am Scheideweg

Aufgrund von Naturkatastrophen, Epidemien, Hungersnöten und militärischen Konflikten sind aktuell etwa 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Insgesamt sind 93 Millionen Menschen in 33 Ländern auf Nothilfe angewiesen. Ihnen akute Hilfe zu leisten, stellt die Weltgemeinschaft und die Internationale Not- und Katastrophenhilfe vor eine Mammutaufgabe – auch finanziell.

Aktuell werden solche Katastrophen vor allem von Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen gelindert. Diese finanzieren sich größtenteils durch freiwillige Beiträge der Mitgliedsstaaten, welche jedoch ihren Zahlungen oft nicht nachkommen.

Dies kann, wie im Jahr 2015, als das World Food Programme die Lebensmittelbezüge für syrische Flüchtlinge stark kürzen musste, verheerende Auswirkungen haben – einer der größten Flüchtlingsströme und humanitären Krise war die Folge.

Damit sich so etwas nicht wiederholt, muss an zwei Stellschrauben gedreht werden. Erstens müssen die Mitgliedsbeiträge auf den Zeitpunkt verpflichtend datiert werden. Die Hilfsorganisationen können sich nicht auf verspätete Zahlungen verlassen.

Zweitens muss die Höhe der Zahlungen sichergestellt werden. Doch dort tut sich ein weiteres Problem auf: Etwa planen die USA – als größter Zahlungsgeber – ihre Mitgliedsbeiträge für 2018 um eine Milliarde Dollar (891 Millionen Euro) zu kürzen. In diesem Fall werden die Hilfsorganisationen nicht nur wie gewohnt mit unzureichenden und zögerlichen Beitragszahlungen, sondern auch mit weiteren drastischen Kürzungen zu kämpfen haben. Laut Stéphane Dujarric, Sprecher des Uno-Generalsekretärs der Vereinten Nationen, wird die humanitäre Arbeit der Organisationen „schlicht unmöglich“ (25. Mai 2017).

Da sich solche gravierenden Anpassungen jedoch sehr lange hinausziehen können, werden Spenden von Privatpersonen und Unternehmen und somit das Fundraising diese Finanzierungslücke schließen müssen.

Doch die Konkurrenz um die Finanzierung unter den Organisationen steigt. Immer weniger Menschen spenden und immer mehr Akteure etablieren sich auf dem Markt. Deshalb müssen die Hilfsorganisationen vor allem in systematisches Fundraising und Marketing investieren um ihre Arbeit langfristig finanzieren und planen zu können.

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